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Lifestyle

München und der Weihnachtsbaumpreis-Wucher

11/12/2016

Hallo, neue Woche! Wir nähern uns Weihnachten mit großen Schritten und auch in der #Edelabsteige laufen die Vorbereitungen in vollen Zügen. Ich bin besonders aufgeregt: Es ist die erste Weihnachtszeit in unserer gemeinsamen Wohnung und wir verbringen sogar den Weihnachtsabend zusammen! Dafür muss natürlich alles perfekt weihnachtlich gestyled sein. Nachdem unser Kamin schon seit einigen Tagen festlich geschmückt war, haben wir am Wochenende einen Baum ausgesucht, yeah! 

Leider lauert in München nicht nur der Mietpreis-Wucher, sondern auch der Weihnnachtsbaum-Wucher, haha! Da fahren wir schon bis ins Münchner Fast-Outback Neuried und ein Bäumchen kostet immer noch 46 Euro… Glücklicherweise gab es nur wenige Meter weiter einen weiteren Verkauf mit einem vielversprechenden „Alle Bäume 19,90€“-Schild. Die Krux an der Sache: Die Bäume waren zwar günstig, aber zu 98% schrecklich krumm. Aber Ausdauer zahlt sich aus und so fanden wir nach langer Suche (und Fotoshooting in Mitten Baumverliebter Kaufwütiger) DEN perfekten Weihnachtsbaum! Zack, das Auto wie zwei Massenmörder mit Plastikfolie ausgelegt – ich will nach dem Baumtransport ja nicht den ganzen Wagen putzen müssen – und schon ging die wilde Fahrt ab nach Hause. Vor lauter Begeisterung über den schönen Baum haben wir das mit den Maßen übrigens ein bisschen vergessen und so saß der Baumstamm nur kurz hinter der Gangschaltung. Aber egal, hauptsache der Weihnachtsspirit bleibt hoch. Zuhause angekommen verzog sich der Mann erst mal in die Küche. Wenn er der Beschallung mit Weihnachtsmusik flüchten will, kocht er sogar für mich. Zwei Fliegen mit einer Klappe also: Felix kocht, ich schmücke den Baum. Wie das fertige Meisterwerk aussieht, erfahrt ihr in einem der nächsten Posts hier auf dem Blog!

Mein klassischer Winter Look ist heute übrigens von Gerry Weber. Bei Klassikern bin ich nach wie vor der Meinung, dass sich die Investition in hochwertige Teile lohnt. Der klassische, braune Egg-Shape Mantel mit Ziernaht an der Knopfleiste hat beim Online Shopping erst vor Kurzem mein Herz erobert und wird mir sicher wesentlich länger Freude machen als Billigmäntel von H&M & Co. Klassisch geht einfach immer, ich fühle mich damit in jeder Situation gut angezogen. Für die nötige Farbe im Winter und den gewünschten Kuschelfaktor gibt’s noch ein rosa Cape obendrüber – fertig ist der perfekte Look zum Weihnachtsbaum-Shopping!

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung?

Love,

Nathalie

Brunch in München – Das Maria

02/12/2016

Brunch in München – Das Maria

Die besinnliche Zeit steht vor der Türe und damit die Zeit nochmal alle liebsten Freunde zu treffen – am besten auf einen leckeren Brunch! Denn wo lässt es sich sonst so herrlich ausgiebig zusammensitzen, erzählen & schlemmen wie beim Frühstück? Eben!

Mein heutiger Post soll euch mitnehmen ins „Das Maria“, meine absolute Empfehlung, wenn ihr nach einem tollen Brunch in München sucht. München hat viele tolle Spots für Brunch zu bieten, doch im Das Maria im Glockenbach gibt’s neben dem leckeren Standardprogramm zum Brunch sowohl orientalische als auch bayerische Köstlichkeiten, die auch in München ihresgleichen suchen. Das Beste aus zwei Welten trifft hier aufeinander und wird gekrönt von einer coolen Atmosphäre zwischen Hipstern und Glockenbach-Muttis. Gemeinsam mit meinen liebsten Mädels Vashionessa & Kira verbrachte ich im Das Maria einen herrlich ausgelassenen Sonntagvormittag; im Winter lockt zudem der Duft heißer Tees und der köstlichen selbstgemachten Kuchen.

Besonders sweet: Auch Vanessas Peachy the Poodle bekam ohne Nachfrage ein Schälchen Wasser. Mit Karte Bezahlen kann man dagegen nicht.

Hier entlang zum Genuss:

Das Maria
Klenzestraße 97
80469 München

Berichtet mir gerne, welches euer liebsten Frühstücks-Restaurant ist. Ich freue mich auf eure Empfehlung.

Love Love,

Nathalie

 

– Dieser Blogpost ist nicht gesponsert –

Dankbarkeit in Zeiten von Social Media – Über Identität und Wünsche

26/11/2016

Dankbarkeit in Zeiten von Social Media. Über Identität und Wünsche

Ich bin 23, das ganze Leben liegt noch vor mir. Doch irgendetwas bewegt mich in letzter Zeit dazu über das Endliche nachzudenken und darüber wer oder was ich sein möchte. Wieso ich auf diese Gedanken komme? Weil Eltern auch älter werden, weil wir uns plötzlich nicht mehr nur um die erste eigene Wohnung kümmer müssen, sondern auch um wahnsinnig wichtige Dinge wie Lebensversicherungen, Altersvorsorge & Co. Ach, übrigens hätte ich gerne mal eine Eigentumswohnung – nein am besten gleich ein Häuschen am Rande Münchens. Und überhaupt, das Haus soll von oben bis unten schick sein, jede Saison neu dekoriert werden und natürlich gehe ich jeden Tag ins Fitness Studio – für die Gainz, für die Abs, für das Leben als Fitnessmodell. So ganz nebenbei. What? Ja, genau. Man kann nicht alles sein, nicht alles haben, aber woher kommen denn diese Gedanken und Träume überhaupt? Und haben wir in Zeiten von Social Media Dankbarkeit verlernt?

Instagram, der Bösewicht

Da lag ich eine Woche lang krank zuhause und hatte nichts besseres zu tun als schön eingekuschelt, Schokolade-naschend auf Instagram zu stöbern. Neben Fitnessseiten, die sowieso auf meinem täglichen Inspirationsprogramm stehen, entdecke ich plötzlich ganz neue Welten: die Welt der amerikanischen Deko-Mütter. Wow. Wer sich mal durch die verschiedenen Profile und Aktionshashtags der Deko-Mums geklickt hat, weiß, was ich meine. Da werden ganze Häuser in Thanksgiving-Deko-Hütten verwandelt und in der vorletzten Novemberwoche in jedem Raum künstliche Tannenbäume aufgestellt. Kein Wunder, wenn einen da die Deko-Laune und gleichzeitig die Frustration über die deutsche Deko-Auswahl packt. Hier gibt es nämlich kaum etwas vergleichbares wie in den USA. Vielleicht das auch gut so, denn vielleicht ist es besser es bei der Inspiration zu lassen als selbst all diese so perfekt wirkenden Baustellen angreifen zu wollen.

Und so schnell wie der Deko- und Perfektionswahn kam, so schnell geht er wieder. Ich bin doch schon wahnsinnig glücklich mit unserer kleinen feinen Wohnung, meinem für deutsche Verhältnisse aufwändig dekoriertem Weihnachtskamin und meinem aktuellen Fitnessfortschritt. Dankbarkeit sollte auch in Zeiten von Social Media über allem stehen. Wer braucht schon Abs, wenn man einen gemütlichen Nachmittag mit Schokolade auf der Couch haben kann? Eben.

Instagram, mein guter Reminder zu Thanksgiving

So „böse“ die schöne Social Media Welt auch sein kann, sie ist ein Motivator. Und keine Panik, dies ist kein Text darüber wie schlimm das Social Web ist, wir müssen nur aufpassen in wie viele Träume und #goals wir uns verstricken lassen. Das wundervolle an Social Media in den letzten Tagen war der ganze Thanksgiving Hype. Klar, dreht sich viele um die perfekte Deko und die schönen Dinner. Aber die Kernaussage bleibt immer noch gleich und ist nach wie vor wichtig: Dankbarkeit für das, was wir haben. 

Wofür seid ihr dankbar und wonach lassen eure Träume euch streben?

Love,
Nathalie

Home Story: Elegantes Schlafzimmer – Meine Wohnidee und Stylingtipps fürs Schlafzimmer

24/09/2016

Home Story – Elegantes Schlafzimmer Styling

Erst vor kurzem habe ich euch einen ersten Einblick in unser Wohn- und Esszimmer gegeben („Wohnen im Industrial Style“), heute werfen wir gemeinsam einen Blick in unser Schlafzimmer. Die Idee war von vornherein ein elegantes in Weiß und Grautönen gehaltenes Zimmer für uns zu gestalten. Grund dafür: das Schlafzimmer soll der Ruhepunkt der Wohnung oder des Hauses sein, knallige Farben und abgefahrene Möbelstücke wären mir persönlich zu aufgeregt. Durch die gedeckten Farben und kuschligen Materialien entsteht eine kleine Wohlfühlarea – und damit mein persönlicher Lieblingsraum im Haus.

Von der Wohnidee zum fertigen Schlafzimmer

Meine liebste Inspirationsquelle ist – egal, ob es um Rezepte oder Interior Design geht – Pinterest! Wie sollte es anders sein. Gerade, als es um die Einrichtung unserer Wohnung ging, glühten die Tasten und der Pin-in-Button wurde von Früh bis Spät genutzt. An erster Stelle standen in meinem Pinterest Board „Inspiration: Elegantes Schlafzimmer Styling“ (schaut mal rein!) elegante amerikanische Master Bedrooms in gedeckten Farben. Das wichtigste Möbelstück im Raum ist da natürlich das Kingsize Bed, bei uns meist Synonym mit einem der aktuell gehypten Boxspringbetten. In Deutschland ist es leider schwer ein solches amerikansich anmutendes Bett zu bekommen, da ist das Boxspringbett eine gute, aber exklusive Alternative. Mir gefallen besonders die mit einem gesteppten Kopfteil, z.B. das imposante Lövgren Storebror. Zack, gepinnt! Danach wurden auch schon Möbelstücke und Dekoration aus den Online Shops heraus gepinnt – meine digitale Inspirations- und Einkaufsliste in einem also. Pinterest kann ich euch als Tool zur Ideenfindung nur raten, schafft man sich durchs Browsen schnell einen Überblick über mögliche Stile und hat alle Möglichkeiten der Ausgestaltung auf dem Schirm. Im Möbelhaus selbst geht man damit viel gezielter vor und das Sammelsurium aus verschiedenen Stilen in einem Raum lässt sich durch die eigene klare Vorstellung vermeiden.

Günstige Dekoideen für Luxus im Schlafzimmer

Welches Mädchen möchte nicht gerne im eleganten Masterbedroom mit Prunk & Glitzer aufwachen? Na, seht ihr. Damit das Ganze dennoch nicht zu protzig und schwer für den Raum wird, haben wir uns nur für Highlights in Form von großen silberfarbenen Tischleuchten entschieden. Die schönen Stücke habe ich in einem Westwing Sale für je rund 90 Euro ergattert. Zu Recht habe ich mich schon im Online Shop verliebt, sind sie doch ein wahrer Hingucker und verleihen dem Schlafzimmer die gewünschte Prise Eleganz und bringen etwas Leuchten in den gedeckten Raum. Wie ihr unschwer erkennen könnt, bin ich ein riesen Fan von vielen Kissen. Richtig kombiniert in verschiedenen Größen, Texturen und Farben verleihen sie dem Raum mehr Eleganz und das Bett wirkt gleich noch kuschliger und einladender. Unsere sind vom Schweden und dienen bei Blog-Abenden im Bett auch als perfekte Rückenlehne. Das tolle an all unserer Schlafzimmer-Dekoration ist, dass sie super günstig ist. Silberfarbene Bilderrahmen gibt’s in jedem Dekoladen für wenig Euros, auch der Kuschelteppich war mit 29 Euro ein mega Schnäppchen. Die Nachtkästchen vom Schweden werden gleich einen Tick eleganter, wenn man in Milchglas-Scheiben als Ablage investiert und unser „HOME“-Schild mit leuchtenden Buchstaben haben wir beim Lebensmittelkaufen in der Deko-Abteilung für weniger als 20 Euro gefunden (Danke, Real! Wir kommen wieder – in die Dekoabteilung versteht sich). Da wir 200×200 Bettwäsche haben (jeder kennt den Kampf um die Decke, hehe!), war die Suche nach schöner Bettwäsche erst ein bisschen schwierig. Aber auch da wird man günstig fündig. H&M hat fast alle Bettbezüge in der Übergröße vorrätig – nochmal ein Schnäppchen für ein vermeintlich luxuriöses und elegantes Schlafzimmer und eine gute Möglichkeit immer wieder ein bisschen anderen Style einzubringen.

Gut schlafen – so findet ihr das richtige Bett

Wo wir uns nun schon zeilenlang mit der Gestaltung der Schlafzimmers beschäftigt haben, kommen wir zum wichtigsten Aspekt in jedem Schlafzimmer: Die richtige Wahl des Bettes! Es geht nichts über guten und erholsamen Schlaf, doch wäre dieser oft ohne den richtigen Lattenrost und eine passende Matratze nicht möglich. Mein wichtigster Tipp für euch: Spart nicht. Ein Bett begleitet euch wesentlich länger als ein Kleidungsstück oder eine Handtasche, jede einzelne Nacht vertraut ihr euren Rücken der Matratze an und nehmt Erholung und Kraft aus gutem Schlaf in jeden neuen Tag mit. Achtet bei der Auswahl der Matratze, des Lattenrostes & des Gestells also nicht nur auf den Look. Beschäftigt euch mit der Materie und kauft nichts überstürzt – euer Körper und gesunder Schlaf wird es euch danken! Neben der Kombi könnt ihr natürlich auch auf ein Boxspringbett setzen – der aktuelle Design- & Wohlfühlhero bei vielen. Auch bei einem Boxspringbett sorgen Box mit Federkern, eine hochwertige Matratze und tolles Design für große Augen und guten Schlaf. Keinesfalls ein Schnäppchen, aber das wird ein hochwertiges Bett wohl nie sein. Wir haben uns für ein weißes Lederbett mit gestepptem Kopfteil entschieden. Im Gegensatz zu den amerikanischen Boxspringbetten aus meinen Interior-Träumen hat das natürlich eine geringere Höhe und wirkt daher weniger wuchtig aber auch weniger imposant im Zimmer.

Ab in die Heia!

Mit dem fertigen Look unseres eleganten Schlafzimmers in Weiß & Grau bin ich mehr als glücklich. Kuschelteppich, große Kissen und die richtige Deko tragen zum Wohlfühlen bei. Und mit dem Richtigen an der Seite sind auch süße Träume vorprogrammiert!

Verratet mir gerne in den Kommentaren oder via Social Media wie euch das Styling unseres Schlafzimmers gefällt. Ich freue mich auf eure Meinung!

 

In freundlicher Kooperation mit boxspringbett-erfahrung.de // Sponsored Content – real opinion, real words.

Home Story – Wohnen im Industrial Style

21/08/2016

Industrial Interior Inspiration – Oder: Das Leben in Schrott

Endlich ist es soweit! Nach nun bereits über 4 Monaten in der #Edelabsteige möchte ich euch einen ersten Blick in unser neues Zuhause geben. Einen Einblick in die Räumlichkeiten, in den Wohnstil, für den wir uns entschieden haben, und in die Ideen, die wir zum Thema Industrial Interior hatten. Der Arbeitstitel unserer Wohnung könnte vermutlich auch sein „Das Leben in Schrott“, denn in so manchen Fällen ist die Dekoration nichts anderes als das. Welch ein Glück, dass der Trend hin zu rostigen Metallteilen und Industrial Vintage Stücken geht!

Lieblingsstücke im Industrial Design

Wo soll ich anfangen? Alles! Bei unserer ersten gemeinsamen Wohnung haben wir uns bewusst dafür entschieden einen Stil von Vorne bis Hinten durchzuziehen. Das heißt: Keine zusammengewürfelten Möbelstücke von Verwandten, keine Überbleibsel aus dem Kinderzimmer oder Käufe aus der Not heraus. Sicherlich kann oder möchte das nicht jeder, für uns war es eine der Grundvoraussetzungen einer eigenen gemeinsamen Wohnung einen gemeinsamen Wunsch-Stil zu leben anstatt ihn in nur über Dekostücke einfließen zu lassen. Weit oben auf der Liste der Lieblingsstücke steht unser gigantisches Sofa – auf dem wir viel zu wenig Zeit verbringen! Aber das Sofa alleine wäre natürlich nicht annähernd Teil eines Industrial Interior Designs, wäre da nicht die wirklich zahlreiche Industrial Dekoration: rostige Metallbuchstaben (unsere Initialen) vom Flohmarkt für unschlagbare 30 Euro/Stück und der Metallpfeil mit Leuchten im Las Vegas Stil stehen wohl auf Platz 1. Da wir uns kein 1000 Euro Regal aus Rohren leisten konnten, haben wir uns für die 70 Euro Version vom Schweden entschieden. Mit den richtigen Pieces bestückt, passt es herrlich ins Industrial Interior und wirkt dabei nicht zu aufdringlich oder klobig. Auf Platz 2 der Lieblingsstücke stehen definitiv alle kupferfarbenen Teile: Die Bogenlampe von KARE, der mehr als coole Beistelltisch via Westwing NOW in Roségold und Kleinigkeiten wie Tablett & Kerzenhalter von H&M Home. Da unsere Wohnung im Erdgeschoss liegt, haben wir an trüben Tagen etwas weniger Licht – helle, leuchtende Farben wie Kupfer bringen hier Farbe & ein gewisses Leuchten ins Spiel. In Kombination mit einer kleinen Tischleuchte wird der kupferfarbene Beistelltisch zum leuchtenden Mittelpunkt an dunklen Tagen. Besonders in Kombination mit unserem dunkelbraunen Sofa, der bläulichen Tapete und den schwarzen Möbeln war dies ein wichtiger Faktor in der Ausgestaltung.

Das (schöne) Problemkind

Der Tisch. Was soll man dazu noch sagen, wenn man die Geschichte schon tausende Male erzählt hat? Man erzählt sie wieder, um die ganzen Absurditäten und Shopping-Momente begreifen zu können. „Kurz“ gefasst: Noch bevor wir unsere Wohnung im März bezogen haben, bestellten wir unseren Tisch im Beton Look – bei Otto.de. Erhalten? Ganze 6 Monate später steht der Tisch nun in seiner vollen Pracht – mit all den richtigen Teilen in der richtigen Farbe. Nachdem der Tisch mehrere Male an die falsche Adresse versandt und dann von Hermes beschädig wurde, sicherte man uns einen neuen, heilen, Tisch zu. Dass die Teile dazu dann Wochen später nur halb und dann auch noch in der falschen Farbe geliefert wurden, trug zum Wohnglück nicht unbedingt bei. Ganze 6 Monate ohne Esstisch? Ging … irgendwie. Hätte besser laufen können. Als man uns mittendrin dann ganze 6 Euro Rabatt für all den Stress versprach, konnten wir unseren Ohren nicht mehr trauen. Glaubt mir, beim Möbelkauf erlebt man so einiges. Und einiges wird euch ärgern, nerven, die Fetzen fliegen lassen, Tränen beim Aufbauen auslösen oder euch am Verstand einiger (Online-)Shops zweifeln lassen. Wenn der Tisch nach 6 Monaten Stress dann endlich steht und das Bild eurer Wohnung so perfekt abrundet wie erträumt, war es das vielleicht doch irgendwo Wert in Kauf genommen zu werden. Vielleicht. Einen höheren Rabatt als die zuerst angekündigten 6 Euro gab es dann übrigens auch noch. Empfehlen kann ich Otto.de – jedenfalls im Bereich Möbel – dennoch nicht mehr. Mit den rasanten Lieferzeiten von Konkurrenten wie z.B. Westwing kann Otto definitiv nicht. Auch das sollte ich euch als Bloggerin bei diesem Interior Post mit auf den Weg geben.

Wohnglück im Industrial Style

Alles in allem sind wir glücklich – mehr als das! Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich! Lasst mir gerne eure Kommentare da. Auf welchen Wohnstil fahrt ihr zur Zeit total ab? Lasst es mich wissen! Und nun: viel Spaß mit den übrigen Bildern.

 

Love,

Nathalie

 

Instagram killed the blog star

25/06/2016

Jacket: lookbook store // Jeans: Zara / Necklace: Bijou Brigiitte // Shoes: Nike W Air Max 90 JCRD PRM // Top: Zara

Photography: Felix M.

Video killed the radio star – Instagram killed the blog star.

Kaum zurück und schon die ersten kritischen Worte auf dem Blog. Doch ist es nicht das, was uns Blogger ausmachen sollte? Blogger – da ist es wieder dieses Wort über das ich mir die letzten Wochen den Kopf zerbrochen habe. Bin ich das überhaupt noch? Klar, ich habe einen Blog. Doch was heute selbstverständlich zu einem Blogger gehört wie Kim zu Kanye ist ein erfolgreicher Instagram Kanal. Betrachtet man die Entwicklung der letzten 12 Monate wurden aus 10k als Erfolgsmaß rasend schnell 100k. Ich frage mich, wer da noch mithalten kann – oder die notwendige Summe aufbringt diese Masse an Followern zu kaufen… Irgendwas habe ich in den letzten Jahren verpasst, war Instagram für mich wohl zu lange eine Bildbearbeitungsapp mit Sharing-Charakter. Mittlerweile scheint Instagram für mich eine Maschine zu sein, die teils willkürlich Social Media Stars hervorbringt, perfekt inszenierte Inspiration und tonnenweise Selfies zum spannendsten und scheinbar lukrativen Geschäftsmodell der 2000er macht und nicht erst seit der offiziellen Test-Einführung eines Algorithmus für mich an Sympathie verliert.

Vielleicht ist es das, was mich am Blogger-Dasein in den letzten Monaten hat zweifeln und mein eigentliche Blog-Liebe so schleifen hat lassen: das offensichtliche Versagen auf Instagram. Mit knapp 9k gehöre ich zum absoluten unteren Durchschnitt, haben zahlreiche blonde Instagramschönheiten mit Fotohobby mich in ihrer Followerzahl längst überholt. Die Interaktionsrate auf meine Instagrambilder möchte ich mir gar nicht ausrechnen, so selten bekomme ich noch auf mehr als 50 Herzen oder gar einen persönlichen Kommentar von einem User. Woran das liegen mag? Vermutlich an mir selbst, an meiner relativ niedrigen Postingfrequenz oder meiner eigenen, geringen Interaktion. Doch ist es bei einer 40-Stunden-plus-Woche wirklich das Erste, das ich mit meiner freien Zeit machen sollte? Liken, kommentieren und Usern folgen? Für mich geht Zeit mit meinen Liebsten, Fitness oder Kraft tanken vor. Was aber, wenn ich genau daran gemessen werde? Wenn zu selten guter Content an erster Stelle, sondern eine möglichst große Instagram Followerschaft steht? Vor allem in der Zusammenarbeit mit Marken oder Agenturen ist diese Entwicklung nicht mehr zu übersehen. Werde ich noch an meinen Blogposts gemessen? Oder steht mein Instagram-Kanal – ein schöner Ausläufer und toller Support-Kanal – über hochwertigem Content? Dabei möchte ich die auf Instagram erfolgreichen Mädchen, Marken und Persönlichkeiten gar nicht kritisieren, ich bewundere sie. Für ihre durchdachte Bildwelt, ihre eigen erschaffene Community, ihr Durchhaltevermögen und dafür, dass sie sich auf die Plattform, ihre Eigenheiten und die oft angreifenden oder kritischen Fans einlassen.

Das Thema Instagram beschäftigt mich nicht nur privat, auch beruflich als Social Media Managerin in einer Agentur mit Fokus auf Influencer Marketing, stark. Egal ob mein eigener Account oder der von Brands – nicht jeder geht gleich durch die Decke. Guter Content, hervorragende Bilder und passende Hashtags hin oder her. Nur, weil Content gut ist, wird er nicht automatisch von jedem gesehen. Wie viele deutsche Bloggerinnen überzeugen mit traumhaftem Content, wundervollen Bildern und vereinen trotzdem keine hunderttausende Fans auf Instagram? Wie viele“Instablogger“ gibt es,völlig ohne weiterführenden Link zum mit Herzblut geführten Blog?

Trotz Demotivation und Verzweiflung über meine verlorene Mühe und die wenigen darauf folgenden Herzen war die Foto-Plattform einer der Gründe meinen Blog wieder aufleben zu lassen: ich bin hier. Hier im Social Web, hier mit in meinen Augen gutem Content, mit nun neuer Motivation und nicht zu vergessen mit einer Community. Auf meiner Facebook Seite (ja, Facebook gibt es noch) habe ich erst kürzlich einige Anfragen bekommen, wann ich denn wieder neue Posts bringe. Und genau das zeigt mir, dass es keine 100k auf Instagram braucht, um Menschen mit Inhalten, Artikeln, Tipps und Outfits zu begeistern. Auch, wenn ich mir so manchmal Sorgen um das Medium Blog mache, weiß ich:  Es braucht den Blogger und es braucht euch – egal, ob wir gemeinsam das Netz zum Beben bringen, oder nur ein kleines Zittern erreichen. Und ich bin dankbar über jeden einzelnen von euch, egal ob auf Instagram, Facebook, dem Blog selbst oder gar auf Snapchat. You guys rock!  

Wie steht ihr zur aktuellen Entwicklung auf Blogs hin zu Instagram?

Love,

Nathalie